Redaktion René Schellbach

Journalist & PR-Experte
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Jahresrückblick: Ende November ist das Jahr vorbei

Im September gibt es in den Supermärkten bereits Lebkuchen. Doch nicht nur Weihnachten wird vorgezogen. Auch das Jahr wird immer früher abgeschlossen und bilanziert. Im Rennen um den meistgesehenen, meistverkauften Jahresrückblick kommen die Medien mit dem Rückblick auf das Jahr 2013 bereits Ende November auf den Markt. Davon betroffen ist nicht nur die seichte Unterhaltung.

Yes, we scan! – Wer sind die Urheber der besten Schlagzeilen 2013?

Es fehlt noch ein ganzer Monat bis zum Jahreswechsel. Dennoch kürte die Gesellschaft für Deutsche Sprache schon jetzt die besten Schlagzeilen deutschsprachiger Medien im Jahr 2013. Was soll's. Es sind wieder tolle Sprachschöpfungen dabei. Gute Schlagzeilen sagen mehr als tausend Worte. In der täglichen Presse-Hektik sind sie Schmuckstücke der Sprachschöpfung – oft gewollt und manchmal auch ungewollt doppeldeutig. Dieses Jahr gibt es aber gleich mehrere Schönheitsfehler.

Ärzte musizieren gemeinsam

Aerztechor-Orchester-gesamt150 Mitwirkende singen und spielen gemeinsam. (Bild: Schellbach)„Die Orgel beginnt“, sagt Dirigent Dr. Norbert Kirchmann. Doch es erklingt keine Orgel, sondern Klavier. Die Orgel ertönt erst am Abend beim Auftritt in Tübingen und einen Tag später in Memmingen. Jetzt ist die letzte Probe. Der Deutsche Ärztechor musiziert zusammen mit dem Tübinger Ärzteorchester. 150 Mitwirkende, nicht in weiß und noch nicht in schwarz sind auf der Probebühne in der Musikakademie Ochsenhausen.

Ärzte-Zeitung 22.11.2013

Tesco nennt Zahlen: So viele Lebensmittel landen im Müll

Die britische Supermaktkette Tesco hat jetzt detailliert aufgelistet, wie viele Lebensmittel auf dem Weg zum Verbraucher weggeschmissen werden. „Es ist das erste Mal, dass ein Lebensmittelhändler so tiefe Einblicke in die Mülltonnen gewährt“, freut sich Zeit Online im Blog. Die Zahlen sind erschütternd, aber für Handelsexperten nicht unerwartet.

Wie Unternehmen den richtigen Preis finden

Preise bestimmen unser Leben. Doch wie finden Unternehmen eigentlich den idealen Wert zwischen zu hoch und zu niedrig? Oft gar nicht und oft zum Nachteil der Kunden und Anleger, sagt der Volkswirtschaftler Hermann Simon. Das Handelsblatt stellt ein neues Buch des Professors vor, der sich mit den „Hidden Champions“ im Mittelstand einen Namen gemacht hat. Ein lesenswerter Artikel für alle Verbraucher.

„Lebensmittel-Lügen“: Große Resonanz in den Medien

Die Verbraucherzentralen sprechen von „Lebensmittel-Lügen“: Hersteller würden die flüchtig auf das Produkt schauenden Verbraucher bewusst in die Irre führen. Illegal ist das nicht, denn das Lebensmittelrecht bietet viele Schlupflöcher. Schuld daran sind jedoch nicht nur die Hersteller.

Zum Auspacken nicht den Kundendienst fragen

Verpackung für die SpeicherkarteFotografie gehört schon lange zum Portfolio von René Schellbach, jetzt kommt Video hinzu. Die neue „semi-professionelle“ Videokamera (Originalton Panasonic) braucht eine neue Speicherkarte. Doch die hat es in sich – besser gesagt: um sich herum: Die Verpackung ist ein echtes Hindernis. Und zum Öffnen gibt der Kundendienst vom Hersteller SanDisk den falschen Tipp.

Von „Washington Post“ bis Axel Springer: Internet bedroht die Zeitungslandschaft

Das Internet gräbt der gedruckten Presse immer mehr das Wasser ab. Innerhalb weniger Tage wechselten in den USA drei Ikonen der Branche den Besitzer. Und auch in Deutschland sehen immer mehr Verlage Zukunft und Bedrohung nur im Internet.

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15 Feb 2016

Prima Artikel in der "Welt" gegen die verlotterten Sprachsitten: 6 Korn Flocken oder Thalia Theater ohne Bindestriche – das sind Deppen-Leerzeichen. Fehlt nur noch ein Artikel über das fehlende Leerzeichen zwischen zwei Substantiven wie bei InterCity oder MarktCheck. Schuld am Deppen-Leerzeichen sind leider auch wir Journalisten.

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18 Jan 2016

Jetzt ist es tatsächlich passiert. Oder doch nicht? In China ist der sprichwörtliche Sack Reis umgefallen. Wie unterschiedlich die Medien – von Bild bis Huffington Post – darüber berichten (würden), das zeigt die neue Internetseite uebermedien.de. René Schellbach hat die Meldung kommentiert – und uebermedien ist ein ganz spannendes Projekt.

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Als Journalist könnte man verzweifeln: Verschwörungstheorien und üble Nachrede haben in sozialen Netzwerken leichtes Spiel. Und wenn man recherchiert, die Fakten sucht, dann wollen es die Leute, die solche Gerüchte verbreiten und glauben, gar nicht wissen. Die „Washington Post“ hat solche unglaublichen Geschichten Woche für Woche richtig gestellt – und gibt jetzt auf. Schade.

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„Focus“-Herausgeber Helmut Markwort hat bestätigt, dass er für „Focus Online“ als „Moritz Rodach“ über den FC Bayern München berichtet hat. Ein Unternehmenssprecher betonte am Mittwoch, dass Markwort keinem Interessenkonflikt erlegen sei. Markwort gehört dem FC-Bayern-Aufsichtsrat an. So gent das nicht, kommentiert René Schellbach den Vorfall auf kresse.de.

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Eine Umfrage im Auftrag der dpa-Tochter „news aktuell“ zeigt: Etwas mehr als die Hälfte aller Redakteure und Reporter halten Facebook, Twitter & Co. für einen Segen. Fast die Hälfte findet jedoch, der Aufwand rechtfertige nicht den Nutzen. Der Nachrichtendienst „Meedia“ berichtet über die Erhebung, René Schellbach hat sie dort kommentiert.

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„Diese Zeit gehört Dir“ - Unter diesem Motto läuft bei der Bahn gerade eine Aktion, bei der Kunden in Text und Video zeigen können, wie unterschiedlich sie die Zeit beim Bahnfahren nutzen. Ein Video zeigt drei junge Musikerinnen, die im ICE klassische Musik spielen. René Schellbach hat es auf Youtube kommentiert: „So lassen sich engagierte Kunden für Werbezwecke nutzen.“

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