Redaktion René Schellbach

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ERP ist zunächst kein IT-Projekt, sondern Organisations-Projekt

Jack Wolfskin stellt seine IT systematisch um. (Bild: Jack Wolfskin)Jack Wolfskin stellt seine Prozesse auf die Software „Dynamics AX 2012“ von Microsoft um. Der Freizeit-Ausstatter erhofft sich hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und viel Gestaltungsfreiheit. Ob die Wünsche in Erfüllung gehen? ERP-Projekte sind oft ein Kraftakt und werden nicht selten viel teurer als geplant. Woran das liegt und was man dagegen tun kann, das beleuchten wir in diesem Fokus-Thema.

Fokus-Thema bei der Messe EuroCIS: ERP Prozesse
Leitartikel: ERP ist zunächst kein IT-Projekt, sondern Organisations-Projekt
Interview maxess: „Es wird schwerer werden, Argumente gegen Cloud zu finden“
Interview höltl: „Auch im Software-Markt herrscht gnadenlose Verdrängung“

Sprachpanscherei: Heinz Eckner war kein "Sidekick"

Der Schauspieler und Komiker Heinz Eckner ist tot. „Als Sidekick von Rudi Carrell in der Rolle des 'lustigen Dicken' gehörte er zu den prägenden Figuren der frühen deutschen TV-Geschichte“, schreibt Spiegel Online. Ja, er gehörte in der Zeit der Pril-Blumen einfach zur Fernseh-Unterhaltung. Aber ein „Sidekick“ war er ganz sicher nicht – auch Walter Sparbier war das nicht bei Wim Toelke.

Training und Wellness im passenden Ambiente

Moderne architektonische Akzente setzt die 2010 eröffnete Therme in Wien. (Bild: Stukhard/Therme Wien)Die Freizeit-Industrie erwies sich in der Finanzkrise als außerordentlich krisenfest. Nach wie vor geben die Verbraucher viel Geld aus für Freizeitparks, Ausflüge und Fitness. Viele Hotels können auf Wellness- und Sport-Angebote nicht mehr verzichten, Spa und Wohlbefinden sorgen für Umsatz. Die Mitgliederzahlen in Fitness-Studios steigen seit Jahren. Gerade bei ihnen tut sich einiges. Alle paar Jahre wechselt die Einrichtung. Die Branche ist damit ein interessantes Trendbarometer für den Freizeitmarkt insgesamt.

Weiterlesen beim Online-Journal iXtenso
Interview deco leisure: Auch in der Freizeit-Industrie ist Ladenbau gefragt
Interview Agrob Buchtal; „Keramikfliesen sind Bestandteil zeitgemäßer Architektur“

Der Handel wehrt sich gegen Diebe, Einbrecher und Räuber

Mehr Sicherheit für Türen und Tresore: Zahlencode plus Fingerprint. (Bid: Gunnebo)Diebstahl und Einbruchsicherung Banken wurden immer sicherer, Banküberfälle lohnen sich immer weniger. Der Handel rückt ins Visier der Täter. Oft wird das Personal vor der Ladenöffnung oder nach der Schließung abgepasst und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Oder die Täter brechen nachts ein. Was der Handel tun kann für mehr Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden – das zeigt jedes Jahr die EuroCIS.

Fokus-Thema bei der Messe EuroCIS: Diebstahl und Einbruchsicherung
Leitartikel: Der Handel wehrt sich gegen Diebe, Einbrecher und Räuber
Interview Gunnebo: Karten schaffen mehr Sicherheit und Effizienz als Schlüssel
Interview Axis: Video-Kameras – Der Umstieg auf digital ist in vollem Gang

Licht lockt Leute – Wechsel weckt Wahrnehmung

Luminale 2012: Auf dem Platz vor der Frankfurter Börse wird ein Medien-Iglu aufgebaut, gesteuert von eigens programmierter Software. (Bild: Westermann Kommunikation)Licht ist für den Handel schon lange ein wichtiges Mittel zur Warenpräsentation. Seit Erfindung der Gaslampen wurden neue technische Entwicklungen so rasch wie möglich für die Ladengestaltung genutzt. Jetzt jedoch geht es nicht mehr nur um eine feste Lichtstimmung. Licht soll wandelbar sein – im Laufe des Tages, je nach Saison. Auf der light+building schaut der Handel daher nicht nur auf neue Leuchten, sondern auch auf Neues in Sachen Steuerungstechnik.

Weiterlesen beim Online-Journal iXtenso
Interview ZVEI: „Mit Licht verkaufen ist einfacher denn je“
Interview Fraunhofer IAP: LED ist Punktlichtquelle, OLED für leuchtende Flächen
nterview Bäro: Für akzentuiertes Licht sind LED-Leuchten ideal

„Schau mich an, ich bin ein Umsatzbringer!“

Lebensgroße Aufsteller für kurzfristige Werbe-Aktionen. (Bild: spot)Aufsteller, auch Displays genannt, sind aus dem visuellen Marketing im Handel nicht mehr wegzudenken. Aus Pappe, Metall, Kunststoff oder Acryl hergestellt, lassen sie sich vor Ort leicht aufbauen und eignen sich sowohl für kurzfristige Verkaufsaktionen wie auch zur längerfristigen Shop-Gestaltung. Displays können funktional sein oder repräsentativ. Und sie können eine preiswerte Alternative sein zu Digital Signage.

Fokus-Thema bei der Messe EuroShop: Aufsteller als Umsatzbringer
Leitartikel: „Schau mich an, ich bin ein Umsatzbringer!“
Interview spot display: „Wellpappe ist ein idealer Werkstoff für Promotion“
Interview SÁRA: Internationale Marken und tschechische Hersteller

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Interview mit Airbus-Chef Tom Enders

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