Ja, Geisteswissenschaftler lieben ihr Kämmerlein

Der Spiegel hat ein bemerkenswertes Interview mit dem Philosophen David Precht geführt, der ab September eine eigene Sendung im ZDF bekommt. Geistesiwssenschaftler, so sagt er, pflgen einen in der Uni hart antrainierten Jargon,  Philosophen bearbeiten viel zu oft nur die Vergangenheit.

 

 

Der Mann hat völlig recht. Und noch etwas stimmt leider. Wer von ihnen in den Medien Erfolg hat, dem sind die Neider im Hochschulbetrieb sicher. Wer populäre Bücher schreibt und vereinfacht, wird abqualifiziert. In der Naturwissenschaft ist das ganz anders.

Darum habe ich nicht promoviert. Ich wollte nicht zwei, drei Jahre für einen Professor und die Bibliotheken schreiben. Ein Kapitel meiner Magister-Arbeit, auf das ich ziemlich stolz war, würdigte mein Prof. so: Kluge Gedanken, aber der Stil passt eher in einen Leitartikel in der FAZ. Nun ja, zur FAZ bin ich nie gekommen, aber Journalismus ist meine Profession.