Redaktion René Schellbach

Journalist & PR-Experte
Text - Foto - Layout - Video

Digital rettet Print – ein optimistischer Lese-Tipp

Die Aussichten für Digital-Journalismus sind 2016 gar nicht schlecht: Neue Plattformen, neue Lesegewohnheiten könnten für einen weiteren Qualitätsschub sorgen, meint Volker Schütz, Redakteur des Medien- und Werbe-Fachblatts „Horizont“. Sein lesenswerter Artikel steht gegen die vielen Wehklagen, das Internet mache den Journalismus kaputt.

Recherche hat gegen Hoaxes im Web kaum eine Chance

Als Journalist könnte man verzweifeln: Verschwörungstheorien und üble Nachrede haben in sozialen Netzwerken leichtes Spiel. Und wenn man recherchiert, die Fakten sucht, dann wollen es die Leute, die solche Gerüchte verbreiten und glauben, gar nicht wissen. Die „Washington Post“ hat solche unglaublichen Geschichten Woche für Woche richtig gestellt – und gibt jetzt auf. Schade.

„One Billion Rising“ in Memmingen – Youtube gibt Video wieder frei

Erfolgreicher Widerspruch: René Schellbach hat bei Youtube dagegen protestiert, dass sein Video über „One Billion Rising“ für deutsche Nutzer blockiert wurde. Grund war eine angebliche Urheberrechtsverletzung, weil bei der gezeigten Tanzvorführung GEMA-pflichtige Musik zu hören ist. Als Journalist beruft sich René Schellbach auf die Freiheit der Berichterstattung. Das Video wird nicht verkauft und beinhaltet keine kommerzielle Aufführung.

Bei dem weltweiten Tanz-Aktionstag am 14. Februar 2015 gegen Gewalt an Frauen war auch Memmingen dabei. In der bayerischen Stadt, 50 km südlich von Ulm, tanzten rund 65 Schülerinnen auf dem Marktplatz. Das Video von René Schellbach zeigt ihren Auftritt und es kommen zwei Organisatorinnen zu Wort. „One Billion Rising“ (deutsch: Eine Milliarde  erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung.

 

Ein ganz ehrlicher Nachruf: Peer Steinbrück im „heute-journal“

Steinbrück-Interview

Helmut Schmidt ist tot. Von „Altkanzler“ und „Elder Statesman“ ist die Rede in den Nachrufen der Redaktionen landauf landab. Manche Konflikte von früher erscheinen heute in milderem Licht – insbesondere wenn man Parteifreunde im Interview hat. Nicht so bei Peer Steinbrück im „heute-journal“.

Peer Steinbrück nimmt man ab, dass er ehrlich einen echten Freund verloren hat. Aber das hindert ihn nicht daran, ganz ehrlich auch die schwachen Seiten des Altkanzlers anzusprechen.

Neue Logos und Webseiten für zwei Auftraggeber

Screen zwei neue WebseitenText, Foto, Layout – René Schellbach bietet alles aus einer Hand. Das zeigt sich bei gleich zwei neuen Webseiten. Für beide hat er neue Logos entwickelt, getextet, fotografiert und die Seiten mit dem Content-Management-System Joomla gestaltet. Beide Seiten sind modern und responsiv und passen sich damit dem Bildformat aller Geräte an – vom PC bis zum Smartphone.

Gebühren für Qualitätsjournalismus sind keine Lösung

Der Qualitätsjournalismus hat es immer schwerer in Deutschland: Die Auflagen der Tageszeitungen sinken, die Einnahmen durch Anzeigen gehen zurück, Journalisten werden entlassen. Jetzt fordert der scheidende Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Michael Konken, eine Haushaltsabgabe – ähnlich den Rundfunkgebühren. René Schellbach hat das Interview von kress-online kritisch kommentiert.

Nachrichten sind den Leuten zu negativ

„Good News are bad news“ – Das gilt wohl nicht mehr. Wir Journalisten sollten umdenken. Wir sind kritische Leute und hinterfragen die Dinge. Doch offenbar übertreiben wir dabei.  Jedenfalls deutet eine neue Forsa-Umfrage in diese Richtung. Vielen Leuten sind die Nachrichten zu negativ.

„Wir stehen früher auf“ – Slogan gut oder schlecht?

Screen Sachsen Anhalt kleinSlogan oder Claim heißen die Werbesprüche, die Firmen gern unter ihr Logo drucken. Auf  Deutsch so viel wie „Werbeversprechen“. Sachsen-Anhalt wirbt mit dem Claim „Wir stehen früher auf“. Umfragen zeigen: In Ostdeutschland stehen die Leute morgens tatsächlich früher auf als in den alten Ländern. Aber ist das gut oder schlecht?

Beliebte Blog-Artikel

15 Feb 2016

Prima Artikel in der "Welt" gegen die verlotterten Sprachsitten: 6 Korn Flocken oder Thalia Theater ohne Bindestriche – das sind Deppen-Leerzeichen. Fehlt nur noch ein Artikel über das fehlende Leerzeichen zwischen zwei Substantiven wie bei InterCity oder MarktCheck. Schuld am Deppen-Leerzeichen sind leider auch wir Journalisten.

mehr >>>
18 Jan 2016

Jetzt ist es tatsächlich passiert. Oder doch nicht? In China ist der sprichwörtliche Sack Reis umgefallen. Wie unterschiedlich die Medien – von Bild bis Huffington Post – darüber berichten (würden), das zeigt die neue Internetseite uebermedien.de. René Schellbach hat die Meldung kommentiert – und uebermedien ist ein ganz spannendes Projekt.

mehr >>>
21 Dez 2015

Als Journalist könnte man verzweifeln: Verschwörungstheorien und üble Nachrede haben in sozialen Netzwerken leichtes Spiel. Und wenn man recherchiert, die Fakten sucht, dann wollen es die Leute, die solche Gerüchte verbreiten und glauben, gar nicht wissen. Die „Washington Post“ hat solche unglaublichen Geschichten Woche für Woche richtig gestellt – und gibt jetzt auf. Schade.

mehr >>>
21 Jul 2015

„Diese Zeit gehört Dir“ - Unter diesem Motto läuft bei der Bahn gerade eine Aktion, bei der Kunden in Text und Video zeigen können, wie unterschiedlich sie die Zeit beim Bahnfahren nutzen. Ein Video zeigt drei junge Musikerinnen, die im ICE klassische Musik spielen. René Schellbach hat es auf Youtube kommentiert: „So lassen sich engagierte Kunden für Werbezwecke nutzen.“

mehr >>>
17 Jan 2017
Auf die Kanzlerin kommt es jetzt an

Angela Merkel hat es nicht leicht: Europa wird geschwächt durch den Brexit und die Nationalisten. Ihr „Wir schaffen das“ in der Flüchtlingspolitik muss sie immer mehr korrigieren. Und der beginnende Bundestagswahlkampf macht das Regieren auch nicht leichter. Doch halt: Das ist noch keine Krise der Kanzlerin. Im Gegenteil: Der Amtsantritt von Donald Trump als 45. US-Präsident könnte ihr neue Gestaltungsspielräume eröffnen.

 

mehr >>>
03 Nov 2016
Zukunft der Fachzeitschrift: Community und „Online first“

Die Münchner Medientage machten es mal wieder deutlich: Die Zeiten von Print sind vorbei und kommen auch nicht mehr wieder. Jedenfalls wenn ein Verlag nur Print machen will. Das ist bislang bei vielen kleineren Fachverlagen der Fall. Sie haben eine Webseite, aber die ist nur das Anhängsel der gedruckten Titel. Texte werden ins Web kopiert, dazu ein paar News – meist Pressemitteilungen – und die Mediadaten. So kann es nicht weitergehen. So wird der Fachverlag untergehen. Ein Plädoyer für mutiges [ ... ]

mehr >>>