Redaktion René Schellbach

Journalist & PR-Experte
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Wie wollen die Kunden bezahlen?

Kartenkongress im ehemaligen Bundestag in Bonn (Bild: Schellbach)Rund 700 Fachbesucher aus dem Handel, von Dienstleistern und Verbänden kamen im April in den ehemaligen Plenarsaal des Bundestags in Bonn. Das Kölner Handelsinstitut EHI hatte zum „Kartenkongress“ eingeladen, doch es ging nicht nur um Kredit- und Bankkarten, sondern ums Bezahlen im Handel generell. Und dabei zeigt sich: Die Kunden haben die Wahl zwischen vielen Zahlungsmöglichkeiten. Diese sind jedoch nicht alle gleichermaßen bekannt, beliebt oder gebräuchlich. Und die Gebühren für den Handel sind unterschiedlich.

SAZbike Nr. 8 / 15.5.2017

 

Fokus auf Omnichannel-Retail

Mobile Geräte werden im Handel immer wichtiger. Verifone zeigte auf der Eurocis sein mobiles Kartenzahlungsterminal „Carbon“ (Bild: Verifone)Zusammen mit der Euroshop in Düsseldorf fand auch die Eurocis statt. Digitalisierung war das Schlagwort, unter dem die Messe Techniktrends für den Handel präsentierte. Der Datenaustausch per EDI, aber auch Big Data und deren Analyse zählten zu den Themen der Eurocis. Dieser Fokus zieht jährlich mehr Software-Anbieter auf die Messe. Sie versprechen Schnittstellen zu allen gängigen Kassen, Druckern und Scannern, zu Warenwirtschaft und vorhandener Software. Mit der zunehmenden Ausrichtung auf Omnichannel-Retail müssen Kassensysteme und Warenwirtschaft den Anforderungen der neuen Geschäftsmodelle gerecht werden.

SAZsport Nr. 8 /10.4.2017
SAZbike Nr. 6 / 18.4.2017

Nach Afghanistan war alles anders

Afghanistan-Soldat Johannes ClairDer Fallschirmjäger Johannes Clair meldete sich 2010 voller Ideale freiwillig für Afghanistan. Die Erlebnisse dort verfolgen ihn bis heute. Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Eine Therapie-Bilanz.

Clair sagt: „Das war echt hart – vom starken Mann im Einsatz hin zum Menschen, der sich seine Grenzen eingesteht. Die Sichtbarkeit ist ein Riesenproblem.“ Veteranen mit einem amputierten Arm müssten sich nicht ständig rechtfertigen.

Ärzte-Zeitung, 25.1.2017

 

Auf die Kanzlerin kommt es jetzt an

Schild Merkelstraße in Sassnitz auf Rügen. (Bild: Schellbach)

Angela Merkel hat es nicht leicht: Europa wird geschwächt durch den Brexit und die Nationalisten. Ihr „Wir schaffen das“ in der Flüchtlingspolitik muss sie immer mehr korrigieren. Und der beginnende Bundestagswahlkampf macht das Regieren auch nicht leichter. Doch halt: Das ist noch keine Krise der Kanzlerin. Im Gegenteil: Der Amtsantritt von Donald Trump als 45. US-Präsident könnte ihr neue Gestaltungsspielräume eröffnen.

 

Bildbearbeitung: Hier muss der Hintergrund weg

Vase vor der BearbeitungBildbearbeitung ist eine feine Sache. In der Werbung ist Photoshop ein wichtiges Werkzeug. Kein Model, kein Produkt ist so gut, dass es nicht noch ein wenig „besser“ aussehen könnte. Man darf es nur nicht übertreiben, denn zu perfekt wirkt nicht natürlich. Mit Photoshop Elements hat René Schellbach dieses Bild gerettet. Die Bronzevase steht nicht gerade und das Umfeld lenkt ab. Dies ist das Ergebnis.

Zukunft der Fachzeitschrift: Community und „Online first“

Medientage Müncehen: Fachleute diskutierten Ende Oktober über die Zukunft der Medien. (Bild: Medientage)Die Münchner Medientage machten es mal wieder deutlich: Die Zeiten von Print sind vorbei und kommen auch nicht mehr wieder. Jedenfalls wenn ein Verlag nur Print machen will. Das ist bislang bei vielen kleineren Fachverlagen der Fall. Sie haben eine Webseite, aber die ist nur das Anhängsel der gedruckten Titel. Texte werden ins Web kopiert, dazu ein paar News – meist Pressemitteilungen – und die Mediadaten. So kann es nicht weitergehen. So wird der Fachverlag untergehen. Ein Plädoyer für mutiges Machen im Online-Business.

SZ will Werbung zeigen und verschweigt Tracking

Screenshot: SZ gegen WerbeblockerGuter Journalismus kostet Geld. Das macht jetzt die Süddeutsche all jenen Usern deutlich, die mit Werbeblocker auf www.sueddeutsche.de kommen. Viele Internetnutzer haben solche Programme installiert, weil sie sich über flackernde, großflächige, aufdringliche Werbung ärgern. Die Süddeutsche will aber mehr. Die User sollen nicht nur die Werbung sehen, sondern sich auch noch analysieren lassen.

 

Pop-up-Store von Lidl in Hamburger Premium-Viertel

Lidl Pop-up-Store HamburgPop-up-Stores sorgen für Aufmerksamkeit. Darüber hat René Schellbach schon 2012 geschrieben. Pop-up-Stores sind Läden, die für ein paar Tage an unerwarteten Orten eröffnen, Der Discounter Lidl hat jetzt einen solchen Kurzfristladen eröffnet – in Hamburg, in der Nachbarschaft von Gucci und Prada.

 

 

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