Redaktion René Schellbach

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GroKo: Macht vor Vernunft bei den Ministerien

Bauen und Verkehr gehören zusammen. (Bild: Schellbach)Bei der Verteilung der Ministerien konnten CSU und SPD punkten. Angela Merkel hat für ihren Machterhalt wichtige Ressorts abgetreten. Doch dabei ging in den Medien etwas völlig unter: Bauen und Verkehr bleiben weiterhin in zwei getrennten Ministerien. Dabei wäre alles in der Hand der CSU.

Auf die Kanzlerin kommt es jetzt an

Schild Merkelstraße in Sassnitz auf Rügen. (Bild: Schellbach)

Angela Merkel hat es nicht leicht: Europa wird geschwächt durch den Brexit und die Nationalisten. Ihr „Wir schaffen das“ in der Flüchtlingspolitik muss sie immer mehr korrigieren. Und der beginnende Bundestagswahlkampf macht das Regieren auch nicht leichter. Doch halt: Das ist noch keine Krise der Kanzlerin. Im Gegenteil: Der Amtsantritt von Donald Trump als 45. US-Präsident könnte ihr neue Gestaltungsspielräume eröffnen.

 

Ein ganz ehrlicher Nachruf: Peer Steinbrück im „heute-journal“

Steinbrück-Interview

 

Helmut Schmidt ist tot. Von „Altkanzler“ und „Elder Statesman“ ist die Rede in den Nachrufen der Redaktionen landauf landab. Manche Konflikte von früher erscheinen heute in milderem Licht – insbesondere wenn man Parteifreunde im Interview hat. Nicht so bei Peer Steinbrück im „heute-journal“.

Peer Steinbrück nimmt man ab, dass er ehrlich einen echten Freund verloren hat. Aber das hindert ihn nicht daran, ganz ehrlich auch die schwachen Seiten des Altkanzlers anzusprechen.

 

„Wir stehen früher auf“ – Slogan gut oder schlecht?

Screen Landesseite Sachsen-AnhaltSlogan oder Claim heißen die Werbesprüche, die Firmen gern unter ihr Logo drucken. Auf  Deutsch so viel wie „Werbeversprechen“. Sachsen-Anhalt wirbt mit dem Claim „Wir stehen früher auf“. Umfragen zeigen: In Ostdeutschland stehen die Leute morgens tatsächlich früher auf als in den alten Ländern. Aber ist das gut oder schlecht?

Ude, Kubicki und Kraft zu Gast in Satiresendungen

Horst Seehofer schlägt Stefan Raab als einen der Interviewer beim TV-Kanzlerduell vor. Peer Steinbrück will erst nicht, fürchtet die Bagatellisierung der ernsten Politik und muss  nachgeben, als die Kanzlerin zustimmt. Christian Ude, SPD-Spitzenkandidat in Bayern gegen Seehofer, geht zu Frank Markus Barwasser alias Erwin Pelzig in die Talkshow und Hannelore Kraft, SPD-Ministerpräsidentin in NRW, ist Gast in der satirischen „heute show“ des ZDF. Gut so, Politik muss da hin, wo die Menschen sind. Aber es gibt Grenzen.

Hertie-Häuser stehen jahrelang leer, weil Eigentümer spekulieren

Handelsimmobilien in den so genanten 1a-Lagen finden reißenden Absatz bei steigenden Preisen. Weniger tolle Standorte haben es schwer – jedenfalls dann, wenn die Eigentümer überhöhte Mieten oder Kaufpreise verlangen. 31 ehemalige Hertie-Häuser stehen leer, die betroffenen Bürgermeister machen Druck, denn die großen Gebäude werden zum Schandfleck. Was können die Kommunen tun?

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