Redaktion René Schellbach

Journalist & PR-Experte
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Pressefreiheit: Deutschland muss Informanten besser schützen

Einen kritischen Blick auf die Freiheit des Journalismus wirft das ZDF-Fernsehmagazin „Frontal 21“. Seit Nixon, sagt ein US-Journalist, habe keine US-Regierung die Pressefreiheit so sehr eingeschränkt wie die Regierung Obama. „Auch in Deutschland suchen die Behörden unerbittlich nach Verrätern, wenn etwas aus dem Regierungsapparat durchsickert“, meinen die ZDF-Reporter. Harte Worte – und zahlreiche Beispiele.

NSU hat viele Polizistinnen ermordet

WDR-Polizistinnenmord kleinSeit 2007 schreiben die deutschen Medien über den „Polizistinnenmord“ von Heilbronn. Auch jetzt wieder, in der Berichterstattung über den NSU-Prozess. Dabei geht es „nur“ um den Mord an einer Polizistin. Das ist schlimm genug. Schlimm ist aber auch die journalistische Schlampigkeit.

 

 

Mazda erzählt, wie man mit Pressewagen Journalisten fängt

Werbung soll verkaufen, aber noch verkaufsfördernder ist eine „gute Presse“. Besonders heiß umworben sind Motorjournalisten. Sie berichten über ihre Autotests und dabei überlassen die Hersteller möglichst wenig dem Zufall. Aus einer aktuellen Stellenanzeige von Mazda kann man lesen, was alles getan wird für eine positive Berichterstattung.

„History“ nach Guido Knopp wird immer seichter

„Mister History“, Guido Knopp, ist abgetreten. Sein Stellvertreter Stefan Brauburger wurde Chef der Zeitgeschichte im ZDF. Knopp machte Geschichte für breite Schichten zugänglich, doch was sich jetzt abzeichnet, ist eine Verflachung des Niveaus. Der Medienjournalist und Blogger Stefan Niggemeier hat zu dem Thema alles geschrieben, was zu sagen, zu beklagen ist.

„Welt“ schluckt N24 und will multimediale Redaktion

Axel Springer macht wieder Schlagzeilen im Medien-Business. Vier Monate nach dem Verkauf von Regionalzeitungen und Programmzeitschriften nutzt der Verlag sein Finanzpolster und kauft den Fernsehsender N24. Das ist ein Kraftakt, denn von selbst wachsen Print und Digital nicht zusammen.

Jahresrückblick: Ende November ist das Jahr vorbei

Im September gibt es in den Supermärkten bereits Lebkuchen. Doch nicht nur Weihnachten wird vorgezogen. Auch das Jahr wird immer früher abgeschlossen und bilanziert. Im Rennen um den meistgesehenen, meistverkauften Jahresrückblick kommen die Medien mit dem Rückblick auf das Jahr 2013 bereits Ende November auf den Markt. Davon betroffen ist nicht nur die seichte Unterhaltung.

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28 Sep 2018
„Jahrhundert-Sommer“: Vorsicht Superlative

Langsam geht er zu Ende – der „Jahrhundertsommer“ 2018. Superlative im Journalismus sind riskant und dennoch weit verbreitet. Riskant, weil man wirklich sehr sorgfältig recherchieren muss, damit beim Schreiben kein noch größeres, noch wichtigeres, noch furchtbareres Ereignis unbeachtet bleibt.

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16 Nov 2018
Schleichwerbung in der Zeitung von morgen?

Lokaljournalismus wird 20- bis 30-Jährige nicht mehr erreichen, wenn er so weitermacht wie bisher. Davor warnt Benjamin Piel im „medium magazin“. Der Chefredakteur beim „Mindener Tageblatt“ hat keine Angst vor seichten Themen – und vor Schleichwerbung auch nicht. René Schellbach widerspricht [ ... ]

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